Einführung

Hier kommen die Themen 11-15: Unschuld, Dummkopf, aufgeben, Einsamkeit, Homunculi (künstlicher Mensch)^^

Ich hoffe sie gefallen euch ^^

Count Down: 15/120

Innocence - Unschuld

Auf dem Stuhl sitze ich
Und schreie innerlich
Denn er bestimmt meinen Tod
Meine Henkersmahlzeit Brot

Konnte nichts anderes essen
Hoffnung zu haben war vermessen
Der Strom durch meinen Leib fließt
Schmerz sich über mich ergießt

Vergewaltigt haben sollt´ ich sie
Doch diese Schandtat tat ich nie
Ich sterbe, mein Henker wartet geduldig
Ich bitte euch, ich war doch nicht schuldig!

Fool - Dummkopf

Der Dummkopf ist dumm
Er ist naiv und nimmt dir nichts krumm
Das ist unumstritten
Er kennt zwar die Sitten
Erkennt doch nicht ihren Sinn
Jeder Tag für ihn ein Neubeginn
Er lebt in seiner naiven Welt
Er lebt, wie es ihm gefällt
Kann er denn unterscheiden was gut, was schlecht?
Das ist relativ
Hat er dann nicht immer recht?
Doch wenn er recht hat geht das schief
Denn er ist ein Dummkopf
Hat nur Stroh unterm Schopf
Versteht nichts von der Welt
Kennt nicht die Bedeutung von Geld
Er weiß nichts schlechtes, nur wenig gutes
Geht durch die Welt, frohen Mutes
Doch sicher ist er glücklicher als du und Ich
Denn er ist zufrieden innerlich.

Der Dummkopf ist im Grunde schlau
Er ärgert sich nicht die Haare grau
Den Stress lässt er nicht ran,
weil er ja gar nicht anders kann

give up - aufgeben

Und die innere Stimme sagt:
So oft hast du über Schmerzen geklagt
Gib auf! Es hat keinen Zweck
Deine Seele nur noch ein schwarzer Fleck

Hast versucht zu leben
Doch nun aufgegeben
Denn alles was du versuchtest ging schief
Schnitt Löcher in dein Herz, so tief

Hast keinen mehr, der dich liebt
Keinen, der dir Halt gibt
Hast keinen Grund noch auf diese Welt zu weilen
Nun wirst du dem Tod in die Arme eilen

Die Pistole am Kopf
Drückst nur den Abzug, den kleinen Knopf
Gibst dich auf
Und dein Leben geht dabei drauf

Solitude - Einsamkeit

Niemand ist da
Niemand ist mir noch nah
Ich fühl´ es tief in mir
Sie verließen das Jetzt und Hier

Alle sind tot
Ich allein sitze noch im Boot
Und auch meine Zeit wird kommen
Mein Leben wird mir bald genommen

Doch bis dahin muss ich verweilen
Und schreibe diese Zeilen
Die Welt ist leer
Die Menschen gibt es nicht mehr

Der Letzte bin ich
Die Gewissheit fürchterlich
Ich will so nicht mehr weiter leben
Ich werde mir die Kugel geben

Denn Einsamkeit
Und die Gewissheit
Alleine zu sein
Ist die größte Pein

So schreibe ich meine letzten Worte
Und öffne mir zum Tod die Pforte
Und mit mir stirbt die Menschheit aus,
Und ich sterbe voller Graus

Homunculi - künstlicher Mensch

Mama warum?
Ich spür es bringt mich um
Papa, wieso?
Warum ist das so?

Die Wahrheit wollt ich immer wissen
Jetzt werd´ ich die friedliche Zeit vermissen
Euer Sohn war tot
Und in eurer Not
Habt ihr mich erschaffen
Dressiert wie einen Affen

So werden wie er, das sollte ich
Doch keiner dachte dabei an mich
Ich gleiche ihm bis ins letzte Gen
Keiner kann mein wahres Ich sehn´
Zusammengemixt im Reagenzglas
Herzlos wie Geier beim fressen von Aas

Eure Lösung war ein Klon
Sollt´ werden wie euer alter Sohn
Und ihr erschuft mich
Erschuft mich? Ich bin künstlich?
Kein humanes Wesen mehr
Eine Hülle ohne eigene Gefühle, leer

Damit Platz für die seinen wären
Doch ich sollte euch eines Besseren belehren
Eigene Gefühle, ein separates Herz
Doch ihr fügtet mir zu größten Schmerz
Spracht zu mir die Wahrheit
Und nun hab ich Klarheit

Als Mensch nur künstlich
Ihr liebt nicht mich
Nur meine Hülle,
die ich nicht so fülle,
wie ihr es wollt
und deshalb grollt
bin ich ein schlechter Mensch,
weil ich nicht so bin wie er?
Bin ich überhaupt ein Mensch
Ich wünschte mir so sehr
Ich sehne es herbei
Lasst mich endlich frei!

Ich bin nur ein Schatten
Und die Zeit die wir hatten
Nur Lug und Betrug
Jetzt ist es genug!

Ich bin  nicht echt
Und hab´ nicht das recht
Hier zu leben
Und werde deshalb aufgeben

Mein Tod ist gewiss
Ich bin sicher, dass ich euch nicht vermiss
Ich schließe die Augen
Werd´ ein letztes Mal Luft einsaugen
Ich lasse mich fallen
Des Wassers Krallen
Sie greifen nach meiner Lunge
Salzgeschmack auf meiner Zunge
Jetzt seid ihr mich los
Das war der Todesstoß

Sucht euch einen anderen Sohn
Der erträgt seines Vorgängers Hohn
Ich bin jetzt frei, mein Leben entzwei
Ein Mensch bin ich jetzt
Denn der Tod steht zuletzt
Mein Körper nun ohne Seele
Und erneut, dass ich euch quäle
Denn zum zweiten Mal in eurem Leben
Müsst ihr euren Sohn dem Tode geben
Denn auf die Seele die mit Leben spielt
Das Leid mit spitzen Pfeilen zielt