Drachenkampf

Zwei mächtige Flügel schlagen
einen großen Drachen zu tragen.
Die Kreatur brüllt einmal laut,
Sodass es jeden in 500 Metern graut

Da kommt auch schon ein zweiter Drache,
dieser sucht am Ersten Rache.
Er beißt dem Ersten wütend ins Bein.
Man hört den Drachen nur noch schrein.

Er taumelt kurz doch fängt sich wieder
und nun streckt er den Andren nieder.
Seine Flamme züngelt heiß.
Der zweite,  speit nun wütend Eis.

So kämpfen beide verbissen
und zeigen dabei kein Gewissen.
Bald sind sie kraftlos und sinken nieder.
Den Beiden schmerzen alle Glieder.

Schwer verletzt verenden sie.
Einen Gewinner gab es nie.
Das Blut tränkt den Boden purpurrot
und beide Drachen sind jetzt tot.

Die Nacht

Die Nacht umhüllt uns mit Dunkelheit
Achtung Leute, seid bereit!
Jeden Moment kann es passieren,
Ihr könntet euer Leben verlieren

Im Dunkeln lauern unerkannt
Böse Wesen längst  verbannt
Sei immer achtsam und auf der Hut
Sonst wird bald fließen dein eigen Blut

Sie lechzen nach den Todesschreien
Dann wird ihre Macht gedeihen
Hinterhältig sind sie, und böse
Stürzen sich nicht auf dich mit Getöse

Nein, sie warten nur geduldig
Fühlen sich dabei nicht mal schuldig
Plötzlich springen sie aus dem Wald heraus
Und dann ist es mit dir aus.

Also Wanderer sieh dich vor
Öffne für jedes Geräusch dein Ohr
Dann wirst du es überleben
Und kannst deine Erfahrungen weiter geben.

Tag der Dämonen

Einst waren wir Wesen
Von denen Menschen in ihren Büchern lesen
Unsere Herzen gut
Und so heiß wie Glut

Plötzlich war nichts mehr wie es mal war
Das wurde uns erst nach Jahren klar
Die Herzen der Menschen wurden kalt
Die Güte in unseren Herzen  verhallt

Wir durchmachten große Qualen
Weil die Menschen unseren Frieden stahlen
Unsere Welt war nun kahl und leer
Es gab fast kein Leben mehr

Eines Tages fanden wir die Brücke
Überquerten sie mit Tücke
Suchten Rache für  unser Leiden
Wollten die Rückkehr in unsere Welt vermeiden

Heute leben wir in dieser Welt
Die Menschen rettet nun kein Held
Denn alle Helden sind verschwunden
Ihre Seelen wurden zu sehr geschunden


Wir dürsten nach Rache und nach Blut
Die Schreie der Menschen finden wir gut
Unsere Rache haben wir nun
Doch wir wussten nicht was wir tun

Jetzt können wir nicht mehr zurück
Zehren weiter von des Menschen Unglück
Das töten ist nun eine Sucht
Die Menschen ergreifen vor uns die Flucht

Dunkle Geister in unseren Seelen wohnen
Die Menschen selbst machten uns zu Dämonen!

 

 

Dieses Gedicht gehört genaugenommen zu meiner Kurzgeschichte "Dämonentage" ==> http://www48.jimdo.com/app/sf725b0c1d8e4f2e5/pecef69f4b069ac47/

Hölle

Deine Seele wie die Nacht,
Schattenfeuer in dir entfacht,
Dein Herz schon tot,
Ertrunken in der Not

Du bist gestorben,
Hast den Tod angeworben,
Hast dein Ich verkauft,
Wurdest vom Teufel getauft,

Hast gemordet im Leben,
Konntest nicht vergeben,
Hast gesündigt
dem Himmel gekündigt

Nun musst du die Strafe zahlen,
Deine Seele wie Pulver zermahlen,
In der Hölle brennst du nun,
Deine Schmerzen werden nie mehr ruhn´